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Aquilo. Ach ja, mein liebstes Hertze. Ich werde es wagen und euch mit mir davon führen.
(Umbfasset sie.)
Orithyja. Ach nein, nein, ich thue das nicht. Ich bitte euch hertzlich, erlasset mich.
(Aquilo führet Orithyjam hinweg.)
Pholöe. Ach seht. Da fehret der frembde Herr mit unser Orithyja davon.
Daphne. Ach, das hoff ich nimmermehr!
(Siehet sich nach ihr umb.)
Nonacris. Ja warlich, es ist also. Daher ich so erschrocken und für Unmuth besturtzet bin, dass mir gleichsam meine Zunge gelähmet ist.
Daphne. O! Dass ihn alles Ubel bestehe, der auff uns alle das Ubel gehäuffet und uns sämptlich in ein solch Elend gebracht hatt, darzu unser keine jemahls versehen hette. Wie sollen wir das gegen ihre Eltern verantworten oder uns gegen andere entschuldigen? Ach der groszen Ubelthat! Wie wollen wir uns doch rathen?
(Aquilonis Gefehrten nahen sich zu den Jungfrauen).
Apeliotes. Ehr- und Tugentreiche Jungfrawen, insonders vielgeehrte Freundinnen, es ist unsers erachtens ganz unnötig, dass sie der Kühnheit halber unsers Herrn Aquilonis bekümmern oder Ihnen darüber einige Gedancken machen. — — — Es ist unser Herr eine solche Hohe Person, der ewrer liebsten Orithyja nicht allein würdig, sondern auch ihr von den Göttern zu einem Gemahl ausersehen ist. — — —
(Det ender med, at Cavallererne gaa afsted hver med sin Jomfru under Armen.)
Af nogen Interesse i dette første Stykke er »Pedanten og Phantasten« Blax, der er forelsket i Kammer-jomfruen Amaryllis. Ogsaa her vender Tanken sig uvilkaarlig mod Holberg. Dette er allerede tidligere blevet udtalt af en anden Forfatter,[1] med hvem jeg dog ikke kan være ganske enig i at ansee Blax for »en uudviklet Type for Stygotius«. Vistnok indblander han classisk Mythologi i sine Kjærlighedserklæringer, men dette er jo ganske naturligt, thi Stykket har jo et helt mythologisk Tilsnit, og Blax er i Aquilos Tjeneste. Større Overensstemmelse forekommer han mig at have med Jacob v. Tybo. Ikke alene præsenterer
- ↑ J. Paludan, l. c. S. 42.